Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


betriebsweisen

Betriebsweisen

In der Imkerei werden unterschiedliche Betriebsweisen aktiv beworben.

Angepasster Brutraum

Ein ans Volk angepasste Beutengröße/Brutraum. Der Brutraum wird so eng gehalten, dass die Bienen den Honig in den Honigraum lagern müssen, es gibt keine andere Möglichkeit.

Bruder Adam hat als erstes den angepassten Brutraum beschrieben, Hans Beer hat die Datails dazu ausgearbeitet. Er wird heute von weiteren Imkern aktiv empfohlen.

Vornehmlich wurde der angepasste Brutraum für das Dadant-Beutenmaß entwickelt, jedoch sollte es auch bei Langstroth, Zander, Deutsch Normal Maß (DNM) und Schweizer Kasten angewendet werden können.

Im Imker Arbeitskalender sind auch Hinweise zum angepassten Brutraum eingefügt.

Quelle: Jürg Glanzmann; Vortrag vom 14.10.2021

Modulare Betriebsweise

In der modularen Betriebsweise wird „einfach geimkert“. Ein starkes Volk überwintert auf zwei Zargen, im Frühling werden weitere Zargen als Honigräume aufgesetzt. Im Herbst lässt man die Brut in die erste Honizarge hochwandern und entfernt die unterste Zarge mit den alten Waben.

Diese modulare Betriebsweise ist für Zander Magazine entwickelt worden, kann aber auf allen Magazinen mit nur einer Zargengrösse wie z.B. DNM oder Langstroth angewendet werden.

Stabilbau

Als Stabilbau wird der Wildbau der Waben mit einer Verbindung zum Zargen bezeichnet. Im Gegensatz dazu steht der Mobilbau, wo die Waben in Rähmchen eingefasst sind. Die Waben können ausgeschnitten und gezogen werden, wenn zumindest ein Oberträger mit Leitstreifen eingesetzt wird.

Beim Stabilbau ist die Honiggewinnung schwierig. Das Schleudern der Waben ist nur in einem Käfig möglich. Oftmals wird der Honig gepresst und damit die Honigwabe zerstört.

Zeidlerei

Die Zeidlerei (auch Zedlerei) ist das gewerbsmäßige Sammeln von Honig wilder oder halbwilder Bienenvölker.

betriebsweisen.txt · Zuletzt geändert: 2021/10/15 10:48 von felserm